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Diese Technik ist für die meisten Funkamateure die größte Herausforderung. Bei EME wird die Oberfläche des Mondes als Reflektor für Radiosignale eingesetzt. Die Entfernung, die die Signale zurücklegen beträgt bis zu 804500 km und die Signale benötigen mehr als 2,5 Sekunden, um auf die Erde zurückzukehren. Dadurch ist es möglich, das eigene Echo vom Mond zu hören. |
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Durch die große Entfernung sind die Signale am Empfänger
äußerst schwach. Die sog. Streckendämpfung auf 2m (144 Mhz) beträgt typisch ca. 250 dB, d.h. es kommt nur 1/10.000.000.000.000.000.000.000.000 des abgesttrahlten Signals zur Erde zurück. Die Echos, die zur Erde zurückkehren sind oft kaum stärker als das Hindergrundrauschen. Alle eingesetzten Systeme müssen deshalb auf dem höchsten Leistungsstand arbeiten. Das bedeutet nicht zuletzt große Antennen und herrausragende Empfangssysteme. Heute werden alle Amateurbänder von 6m(=50MHz) bis 3cm(=10GHz) erfolgreich für Erde-Mond-Erde- Verbindungen genutzt. Vereinzelt wurden bereits Verbindungen im 24GHz-Band durchgeführt und auf 47GHz wurde kürzlich die Erstverbindung getätigt. Die häufigste Betreibsart ist Telegrafie (CW). Vereinzelt werden auch Verbindungen in Phonie (SSB) durchgeführt. Seit 2003 gibt es durch die Arbeit von K1JT, Joe Taylor, auch die Möglichkeit mit weniger technischem Aufwand die anspruchsvolle Betriebsart EME durchzuführen. Durch die digitale Betriebsart WSJT (JT44, JT65, JT1) können nun auch Stationen mit nur einer Yagi und teilweise weniger als 100W EME-Verbindungen erfolgreich tätigen. |