Stint

andere Namen:
Seestint, Spierling, Wanderstint, Heilstint

Latein: Osmerus eperlanus
Frankreich: Eperlan
England: Smelt, Sparling
Holland: Spiering
Daenemark: Smelt
Norwegen: Krokle
Italien: Sperlano, Eperlano
Spanien: Eperlano
Portugal: Biqueirao
Russland: Korjuschka
Schweden: Nors, Slom

wesentlichste Merkmale: Der Körper ist schlank und seitlich nur wenig abgeflacht. Er ist der kleinste Fisch mit Fettflosse. Der lang gezogene Kopf hat eine spitze Schnauze. Stinte haben einen leicht durchscheinenden Körper. Der Rücken ist graugrün und der Bauch weißlich. Die Flanken sind silberglänzend gefärbt. Die Schwanzflosse hat einen dunklen Rand. Während der Laichzeit trägt der Stint ein metallisch glänzendes Längsband.

Lebensräume: Der Stint lebt in den Küstengewässern Europas von der Ostsee bis zur Biskaya. Außerdem kommt er im
Brackwassergebiet der großen Flussmündungen vor. Eine im Süßwasser lebende Form, der Binnenstint, ist in den großen Seen von Norddeutschland, England, Schweden, Finnland und Nordrussland verbreitet.

Nahrung: Besteht vor allem aus kleinen Planktonkrebsen, Bodentieren und Jungfischen der eigenen Art.

Größe: 15-18 cm, max. bis 30 cm

Alter: wird bis zu 6 Jahre alt

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Der Stint ist ein kleiner lachsartiger Meeresfisch. Zum Laichen (Februar-Mai) sammeln sich die Stinte und wandern in die Unterläufe der großen Ströme ein, um hier über sandigen Stellen abzulaichen. Die Eizahl pro Weibchen kann bis zu 40.000 Stück betragen. Nach dem Ablaichen kommt es oftmals zu Massensterben.

Auffällig ist der an frische Gurken erinnernde Geruch dieser Fischart.