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Der
Aal als katadromer Wanderfisch verbringt den groessten Teil
seiner Jugendzeit im Suesswasser und wandert
zur Fortpflanzung ins Saragossameer. Die Jungaale erreichen nach einer ca.
dreijaehrigen Reise ueber den Atlantik (Golfstrom) als so genannte Glasaale
die europaeischen
Kuesten. Beim folgenden Aufstieg in die
Binnengewaesser koennen die 60 - 90 mm langen Jungaale dank ihren
erstaunlichen "Kletterfaehigkeiten" auch groessere Hindernisse
ueberwinden. Sie bleiben bis zum
Erwachsenstadium in den Fluessssen, um dann
wieder abzuwandern. Während der Entwicklung zur Geschlechtsreife, die nach
10 - 15 Jahren Suesswasseraufenthalt eintritt, ernähren sie sich
raeuberisch von Wirbellosen und
vor allem von kleinen Fischen. In
Gefangenschaft wurde der Aal schon ueber 50 Jahre alt. Die Hautatmung
ermoeglicht es ihnen, auch im Schlamm zu ueberleben, sowie in der Nacht
ueber nasses Gras von einem Gewaesser
bis zu einem anderen, nahe gelegenen, zu
gelangen.
Aale sind in allen Binnengewaessern verbreitet und werden
auch in der Ost- und Nordsee gefangen. Etwa 80% kommen geraeuchert in den
Handel. Aal hat einen
hohen Fettgehalt von ca. 25% bezogen auf die
essbaren Teile. Man unterscheidet aufgrund der Kopfform zwischen
Breitkopfaal und der Schmalkopfaal.
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