Aal

andere Namen:
Flussaal, Gelbaal, Silberaal, Blankaal, Steigaal, Glasaal

Latein: Anguilla anguilla
Frankreich: Anguille
Italien: Anguilla
England: Eal
Spanien: Anguila
Holland: Aal, Paling
Daenemark: Al
Norwegen: Al
Portugal: Eiros
Griechenland: Cheli

Der Aal als katadromer Wanderfisch verbringt den groessten Teil seiner Jugendzeit im Suesswasser und wandert zur Fortpflanzung ins Saragossameer. Die Jungaale erreichen nach einer ca. dreijaehrigen Reise ueber den Atlantik (Golfstrom) als so genannte Glasaale die europaeischen Kuesten. Beim folgenden Aufstieg in die Binnengewaesser koennen die 60 - 90 mm langen Jungaale dank ihren erstaunlichen "Kletterfaehigkeiten" auch groessere Hindernisse ueberwinden. Sie bleiben bis zum Erwachsenstadium in den Fluessssen, um dann wieder abzuwandern. Während der Entwicklung zur Geschlechtsreife, die nach 10 - 15 Jahren Suesswasseraufenthalt eintritt, ernähren sie sich raeuberisch von Wirbellosen und vor allem von kleinen Fischen. In Gefangenschaft wurde der Aal schon ueber 50 Jahre alt. Die Hautatmung ermoeglicht es ihnen, auch im Schlamm zu ueberleben, sowie in der Nacht ueber nasses Gras von einem Gewaesser bis zu einem anderen, nahe gelegenen, zu gelangen.

Aale sind in allen Binnengewaessern verbreitet und werden auch in der Ost- und Nordsee gefangen. Etwa 80% kommen geraeuchert in den Handel. Aal hat einen hohen Fettgehalt von ca. 25% bezogen auf die essbaren Teile. Man unterscheidet aufgrund der Kopfform zwischen Breitkopfaal und der Schmalkopfaal.


Aal mit Kräutern
Aal bayrisch