Aitel

andere Namen:
Döbel, Alet, Dickkopf

Frankreich: Chevaine, Meunier
Italien: Cavedine, Cavedano
England: Chup
Holland: Kopvoorn

wesentlichste Merkmale: Körper gestreckt und füllig, auffallend dicker Kopf, der in einen massigen Rumpf übergeht, hat einen fast runden Querschnitt, großes und endständiges Maul, Schlundknochen mit kräftigen Zähnen, große und harte Schuppen, im Bereich der Schwanzflosse schwarz gefärbt

Lebensräume: Der Döbel - als eine euryöke (anpassungsfähige) Art - lebt bevorzugt in Fließgewässern, und zwar von der Unteren
Forellenregion bis zur Brassenregion. Gelegentlich kommt er auch in Seen vor und besiedelt im Ostseeraum auch den Brackwasserbereich. Ist in weiten Teilen von Süd- und Mitteleuropa verbreitet. Er fehlt in Dänemark, Nordschottland, Südwestengland, Irland, Nordschweden und Nordnorwegen.

Nahrung: In seiner Jugend ist er ein geselliger Oberflächenfisch, der sich vorwiegend von Würmern, Kleinkrebsen, Insektenlarven, Weichtieren und von Pflanzenkost ernährt. Größere Döbel werden zu Einzelgängern, die sich räuberisch ernähren (Fische, Frösche und Krebse).

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm bis 40 cm, Länge bis 60 cm oder ein Gewicht von ca. 3 kg sind möglich

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Die Vermehrung erfolgt in den Monaten April - Juni. Die klebrigen 1,5 - 2 mm großen Eier (ca. 45.000/kg Körpergewicht) können sowohl auf Sand-Kies-Substraten als auch auf Steinen und Unterwasserpflanzen abgelegt werden.
Der Döbel ist der wichtigste Wirtsfisch für die Verbreitung der Larven (Glochidien) der vom Aussterben bedrohten Bachmuschel (Unio crassus).
Sein Fleisch weist keine allzu gute Qualität auf. Er ist aber dennoch ein beliebter Angelfisch.