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wesentlichste Merkmale: langgestreckter und schlanker
Körper, unterständiges Maul mit 4 hellen Barteln am oberen Kiefernrand, weiche Schuppen, Augen weit hinter dem Maulwinkel
Lebensräume: Grundfisch rasch fließender Gewässer, bewohnt ausschließlich
fließende Gewässer mit Schotter und Sandgrund, sowie verhältnismäßig klarem Wasser
Nahrung: verschiedene Bodenorganismen, seltener pflanzliche Stoffe
Größe: die Durchschnittsgröße liegt
bei 30 cm bis 50 cm, Längen bis 80 cm und Gewichte bis 10 kg sind möglich
Alter: ungefähr 10 bis 15 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit:
finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Die Flussbarbe ist ein typischer rheophiler Fische (liebt Gewässer mit starker Strömung). Sie lebt in Schwärmen am Grund, wo sie ihre
Nahrung sucht. Dabei wenden mit der fleischigen Schnauze Steine umgedreht. Im Winter verringern Barben ihre Aktivität und machen eine Zeit der Winterruhe durch. Barben werden besonders von Anglern gefangen, die sie
hoch schätzen. Als Unterart ist die Hundsbarbe bekannt. Die beiden Arten können durch die Flossenform unterschieden werden. Bei der Flussbarbe (Barbus barbus) ist der dritte Flossenstrahl der Rückenflosse deutlich
gezähnt, bei der Hundsbarbe (Barbus meridionalis) aber glatt.
Die Barbe lebt als geselliger Grundfisch in größeren, klaren Fließgewässern mit stärkerer Strömung und sandig-kiesigem Bodensubstrat. Sie ist der
Leitfisch der nach ihr benannten Barbenregion (Mittellauf der Fließgewässer). Sie wandert allerdings auch in die Äschen- oder Brassenregion ein. Tagsüber hält sich die Barbe in Gruppen (bis zu einigen hundert Tieren) hinter Wehren, Brückenpfeilern sowie in tiefen Kolken auf, um bei Einbruch der Dämmerung den Flussgrund "abzuweiden" (Bodentiere, Pflanzen, Kleinfische). Zur Laichzeit (Mai-Juli) ziehen die Barben in großen Schwärmen flussaufwärts, um ihre in der Äschenregion gelegenen Laichgebiete aufzusuchen. Die Eier (ca. 3.000-9.000/Weibchen) werden in Etappen abgegeben und bleiben zwischen den Lücken des Laichsubstrates liegen. Nach der Vermehrung wandern die Elterntiere in ihre angestammten Wohnbereiche zurück.
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