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wesentlichste Merkmale:
sehr hochrückiger und schmaler Körper (wird scherzhaft als “Klodeckel” bezeichnet), kleiner Kopf, Maulöffnung unterständig und vorstülpbar, Brustflossen reichen bis zum Ansatz der Bauchflossen, Augendurchmesser kleiner als Maulspalte
Lebensräume: Der Brassen ist ein Standfisch von großen, stehenden und langsam fließenden Gewässern mit weichgründig und schlammigem Bodensubstrat. Er ist der Leitfisch der nach ihm benannten Brassenregion. Während die Jungfische vorwiegend in Ufernähe zwischen Wasserpflanzen auf Nahrungssuche gehen, halten sich die erwachsenen Tiere tagsüber schwarmweise
in größeren Tiefen auf und kommen erst nachts in flache Wasserbereiche. Die Verbreitung des Brassens erstreckt sich vom Kaspischen Meer und vom Ural bis Westfrankreich, Irland und Skandinavien. Er fehlt auf der
Pyrenäenhalbinsel.
Nahrung: verschiedene Bodentiere (Tubifex, Chironomiden, Schnecken und Muscheln) und pflanzliche Stoffe
Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 30 cm, unter
günstigen Bedingungen sind Längen bis 70 cm und Gewichte bis 10 kg möglich
Alter: 15 bis 20 Jahre
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Brachsen gehören zu den karpfenartigen Fischen (Gattung Abramis). Brachsen halten sich vorzugsweise in langsam fließenden Gewässern, aber auch
in Teichen, Stauseen und größeren Weihern auf. Sie vertragen auch Brackwasser. Die Brachsen werden als wichtige Wirtschafts- und Angelfische angesehen. In den freien Gewässern stellen sie einen wesentlichen Teil der
Biomasse. Brachsmen haben etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100 g essbaren Anteil.
Die Vermehrung erfolgt im Mai - Juli. Die Fische ziehen in Schwärmen zu flachen, pflanzenreichen Uferstellen. Unter heftigen
Paarungsspielen werden 200.000 - 300.000 klebrige Eier von 1,6 - 2 mm Durchmesser an Pflanzenstängeln abgelegt.
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