Hasel

andere Namen:
Häsling, Zinnfisch

Frankreich: Vandoise
Vandoise vraie
England: Dace
Holland: Serpeling

wesentlichste Merkmale: gestreckte und schlanke Körperform, Maul leicht unterständig, kleine Maulöffnung, am Rücken stahlblau, Seiten silberhell, am Bauch weißlich, kleine Schuppen

Lebensräume: Der Hasel bewohnt vor allem klare, sauerstoffreiche Fließgewässer von der
Äschen- bis zur Brassenregion. Er ist eine ausgesprochen rheophile (strömungsliebende) Fischart. Der Hasel hält sich schwarmweise in oberflächennahen Wasserschichten auf und bevorzugt Gewässer mit Sand- und Kiesgrund. Der Hasel kommt in ganz Mittel- und Osteuropa vor. Er fehlt in Schottland, Irland, Griechenland, Italien und auf der Pyrenäenhalbinsel.

Nahrung: Plankton, Bodentiere und Insektenlarven, seltener pflanzliche Stoffe

Größe: die Durchschnittsgröße beträgt 20 cm, sehr selten wird er über 30 cm lang und bis zu 0,5 kg schwer

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Im Vergleich zum verwandten
Aitel ist der gesamte Körperbau des Hasels viel graziler. Hasel bevorzugen schnell strömende, saubere Wasserläufe. Ihr Fleisch ist von guter Qualität. Er ist ein geselliger Schwarmfisch, der meist in Flüssen, aber auch in Seen zu finden ist. Er wird als einer der besten Schwimmer unter den Karpfenartigen bezeichnet.
Die Fortpflanzung findet Frühling im See auf der Uferbank statt. Die klebrigen Eier haften an Steinen und Wasserpflanzen.
Die Laichzeit erstreckt sich von März - Mai. Auf den Laichgründen - kiesige Flachwasserbereiche mit Pflanzenbewuchs - werden die 2 - 2,5 mm großen Eier (2.000 - 20.000/Weibchen) abgelegt.
Obschon der Hasel auf Sauerstoffmangel empfindlich reagiert, erträgt er - dank seiner Lebensweise in Oberflächennähe - Gewässerverschmutzung und -überdüngung recht gut.