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wesentlichste Merkmale:
kleines und endständiges Maul, Färbung auf dem Rücken dunkel-olivgrün, an den Seiten gelblich-grau und auf der Bauchseite messinggelb, bauchseitige Flossen rötlich bis rot, Rückenlinie geradlinig ansteigend, hochrückiger als der Giebel
Lebensräume: Die Karausche bevorzugt kleine, pflanzenreiche, stehende Gewässer. Da sie sehr anpassungsfähig ist, kann sie aber auch in Flüssen mit geringer Strömungsgeschwindigkeit und im
Brackwasser vorkommen. Die Karausche kommt in Mitteleuropa bis zur Lena in Ostsibirien vor. Ausnahmen sind Nordskandinavien, Nordengland, Irland, Nordspanien, Italien, Westjugoslawien und das Alpengebiet.
Nahrung: Als Nahrung dienen kleine wirbellose Tiere (Würmer, Wasserflöhe, Muscheln, Schnecken, Insektenlarven) und Pflanzen.
Größe: die mittleren Größen liegen bei 20 bis 35
cm, Längen von 50 cm und Gewichte von bis 3 kg sind möglich
Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter Gesetze
Die Karausche ist ein Fremdfisch, der ursprünglich aus dem chinesischen Raum eingeführt und z.T. aus Teichen freigesetzt wurde.
Karauschen sind karpfenartige Fische (Cypriniade) aber wesentlich kleiner als Karpfen und haben am Maul keine Barteln. Wichtiges Unterscheidungsmerkmal zwischen Karausche und Giebel ist die Form des dritten Hartstrahls der Rückenflosse. Karauschen leben in stehenden Gewässern oft unter extremen Bedingungen. Sie können völlig ohne Sauerstoff überwintern und lange fasten. Indem sie sich in den Bodenschlamm eingräbt, kann sie sogar ein kurzzeitiges Trockenfallen des Gewässers überleben. In Osteuropa haben sie lokal teilweise eine größere Bedeutung, vor allem in Gewässern, wo sie eine von nur wenigen existierenden Arten sind. Sie dienen primär als Futterfisch für Raubfische und als Anglerköder. Örtlich werden Karauschen aber auch geangelt.
In der Laichzeit (Mai bis Juni) legen die Weibchen bei einer Wassertemperatur von mindestens 14 °C 150.000 bis 300.000 klebrige, 1 bis 1,5 mm große Eier portionsweise an Wasserpflanzen ab (phytophiler Laicher).
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