Laube

andere Namen:
Ukelei, Ückelei, fälschlich: Schneider

Frankreich: Ablette
England: Bleak
Holland: Alver

wesentlichste Merkmale: oberständiges Maul und Maulspalte steil nach oben, Afterflossenbeginn unter der Rückenflosse, Rücken blaugrün, sonst silbrig

Lebensräume: Lebt als Schwarmfisch in stehenden und langsam fließenden, größeren Gewässern (
Barben- und Brassenregion). Hier hält er sich bevorzugt an der Oberfläche sowohl der Freiwasser - als auch der Uferzone auf. Trübe Gewässer, stärkere Strömungen und Bereiche mit dichtem Pflanzenwuchs werden gemieden.
Ist nördlich der Alpen und der Pyrenäen in fast ganz Europa mit Ausnahme von Irland, Schottland und Nordskandinavien verbreitet.

Nahrung: Die Laube ernährt sich von Plankton (Wasserflöhe, Mückenlarven) und Anflugnahrung (Luftinsekten).

Größe: die durchschnittlichen Längen betragen 10 bis 15 cm, selten bis 25 cm

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Die Laube ist ein kleiner Fisch, der in dichten Schwärmen untiefe Stellen in langsam fließenden Flüssen und die oberen Wasserschichten der Seen bewohnt und auch in der Brackwasserzone zu finden ist. Im Winter ziehen sich die Lauben in die Tiefe oder an gut geschützte Stellen zurück. Die Fortpflanzung findet im Frühling im seichten Wasser statt. Die Laichzeit fällt in die Zeit von April - Juni. Unter heftigen Paarungsspielen werden nachts portionsweise 1.500 - 2.000 klebrige Eier (Durchmesser 1,5 mm) an flachen, kiesigen Stellen auf Steinen und Pflanzen abgelegt. Bei den etwas kleineren Männchen ist zur Laichzeit eine Orangefärbung der Brust- und Bauchflossen zu beobachten.
Dank ihrer Lebensweise erweist sich die Laube als wenig empfindlich gegenüber der Wasserqualität und kann sich recht gut Veränderungen in ihrem Lebensraum anpassen. Obwohl die Bestandesentwicklung in rund der Hälfte der Vorkommen als stabil eingestuft wird, stellt man in einigen Seen starke periodische Schwankungen der Population fest. Das natürliche Verbreitungsgebiet wird durch häufige Verwendung als Köder- und Futterfisch stark erweitert.