Schied

andere Namen:
Rapfen

Frankreich: Brochet, L'aspe
Italien: Luccio
England: Pike, Asp
Holland: Roofblei

wesentlichste Merkmale: breites und oberständiges Maul mit verdicktem Unterkiefer, lang gestreckter und etwas abgeflachter Körper

Lebensräume: Der Rapfen bewohnt überwiegend Fließgewässer, kommt aber auch in größeren Seen und Haffen vor. Lebt im deutschsprachigen Raum vorwiegend in den Mündungsbereichen der Zuflüsse und Altwässern der Donau und einigen Seen, seit etwa 1985 auch im Rhein nachgewiesen.
Der Rapfen kommt von der Elbe bis zum Ural und dem Kaspischen Meer sowie im südlichen Skandinavien vor. Eine Unterart (A. a. taeniatus) lebt als Wanderfisch im südlichen Kaspischen Meer.

Nahrung: Als Jungfische dienen dem Rapfen überwiegend Kleintiere aller Art als Nahrung. Im Alter werden Fische, Frösche, Wasservögel und Kleinsäuger gefressen.

Größe: die Durchschnittsgrößen betragen zwischen 40 und 60 cm, aber Längen bis zu 100 cm und Gewichte bis 10 kg sind möglich

Größe: 10 bis 12 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Die Jungfische leben in kleinen Schulen in Ufernähe. Mit zunehmenden Alter werden sie zu Einzelgängern, die sich in der Flussmitte aufhalten. Die Laichzeit ist von April bis Juni. Die Eiablage erfolgt an stark überströmten Kiesbänken; ein Weibchen von 2-3 kg Gewicht kann 80000 bis 1000000 Eier ablaichen, die am Geröllgrund haften. Brutdauer 10-17 Tage. Die Geschlechtsreife tritt im 4.-5.Lebensjahr ein.