Regenbogenforelle

andere Namen:
Stahlkopfforelle
Purpurforelle
Teichforelle


Latein: Salmo gairdneri, Oncorhynchus mykiss
Frankreich: Truite arc-en-ciel
Italien: Trota arcobaleno (Trota iridea)
England: Rainbow Trout, Steelhead Trout
Holland: Regenboogforel Tschechei: Pstruh americky duhovy
Daenemark: Regnbueorred
Norwegen: Regnbueaure, Regnbueörret
Portugal: Truta-arco-iris
Spanien: Trucha arco iris
Griechenland: Pestropha

wesentlichste Merkmale: Fettflosse, viele schwarze Punkte auf dem Körper und den Flossen (nie rote), regenbogenartig schillernder Seitenstreifen,

Lebensräume: lebt in kalten, sauerstoffreichen, fließenden und stehenden Gewässern und verträgt höhere Wassertemperaturen wie die Bachforelle

Nahrung: Kleintiere aller Art, gerne auch fliegende Insekten und deren Larven, erwachsene Exemplare auch Kleinfische

Größe: die Durchschnittsgröße liegt bei 25 cm bis 50 cm, selten größer (außer im Forellenpuff), Gewicht bis 6 kg

Alter: ungefähr 5 bis 10 Jahre

Mindestmaß und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze


Ihren Namen hat die Regenbogenforelle aufgrund des in allen Regenbogenfarben schillernden, breiten, rötlichen, Seitenbandes bekommen. Sie wurde um 1880 von Nordamerika eingeführt. Auch dort war sie ursprünglich nur an der Pazifikküste beheimatet. Regenbogenforellen sind gegen Wasserverunreinigung empfindlicher als Bachforellen, stellen jedoch geringere Ansprüche an den Sauerstoffgehalt und die Wassertemperatur.
Sie darf heute z.B. in der Schweiz nicht mehr ausgesetzt werden. Die angebotenen Exemplare stammen aus Zuchtbetrieben und weisen normalerweise ein Stückgewicht von 250 bis 300 g auf. Sie hat in den Forellenzuchtbetrieben die größte wirtschaftliche Bedeutung und verdrängt die heimischen
Bachforellen immer mehr. Wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches werden diese Forellen in Fischteichen und künstlichen Zuchtanlagen intensiv gehalten und mit Vorliebe von Anglern gefangen. In letzter Zeit wird auch die Aufzucht in Käfigen forciert, die in Talsperrenbecken verankert sind. Die Forelle hat etwa einen Fettgehalt von 2-6 g/100 g essbaren Anteil.

Die Regenbogenforelle ist eine Kreuzung der Stammform S. g. gairdneri, die als Wanderform die Flüsse zum Laichen aufsteigt (ähnlich unserer
Meerforelle), und der reinen Süßwasserform S. g. shasta (ähnlich unserer Bachforelle).

Bitte nicht verwechseln mit dem Huchen und als “kapitale” Forelle anlanden, meist ist dann immer noch das Mindestmaß unterschritten.
Einfachstes Unterscheidungsmerkmal sind die fehlenden schwarzen Punkte auf der Rücken-, Fett- und Schwanzflosse.