Meerforelle

andere Namen:
Silberlachs,
Lachsforelle (faelschlich)

Latein: Salmo trutta trutta
Frankreich: Truite de mer
England: Seatrout

wesentlichste Merkmale: lang gestreckter torpedofoermiger Koerper, Seiten grausilbern, Ruecken graugruen, weisser Bauch

Lebensraeume: an den Kuesten Europas vom Nordmeer bis zur Ostsee und Biskaya

Nahrung: Fische, Wuermer, Insekten

Groesse: die Durchschnittsgroessen liegen bei 80 cm, Laengen bis 130 cm und Gewichte bis zu 20 kg sind moeglich

Mindestmass und Schonzeit: finden Sie, geordnet nach Bundesland, unter
Gesetze

Lebensweise: Die Meerforelle ist ein anadromer Wanderfisch, der in seiner Lebensweise und seinem Verhalten dem
Lachs sehr Aehnlich ist. Allerdings unternimmt die Meerforelle im Meer keine so ausgedehnten Wanderungen und steigt zum Laichen auch nicht bis in die kleinsten Fluesse auf. Die Vermehrung erfolgt im Winter (November-Dezember) auf kiesigem Untergrund in der Barben- und Aeschenregion. Die Eier (ca.1.500/kg Koerpergewicht) werden - wie beim Lachs - in Laichgruben abgelegt. Im Gegensatz zu diesem laichen die meisten Meerforellen mehrmals in ihrem Leben ab. Die Jungfische bleiben 2-4 Jahre im Suesswasser und wandern dann ins Meer ab. Hierbei koennen sie Strecken bis zu 40 km/Tag zuruecklegen.

Bachforelle

Auf der Grundlage genetischer Untersuchungen werden die Bach- und die Meerforellen in letzte Zeit zu einem Komplex zusammengefasst. Bei der Meerforelle handelt es sich hierbei um die anadrome Wanderform, die sich stets aus Bachforellenbestaenden, die standorttreu sind, entwickelt.

Die so genannten Lachsforellen sind hauptsaechlich ordinaere
Regenbogenforellen aus Zuchtanstalten, die mit roter Farbe gefuettert und verkaufsfoerdernd mit diesem Namen belegt (teuer) verkauft werden.
In den Kuestengebieten kommen aber vereinzelt auch echte Lachsforellen, ein Bastard aus
Lachs und Meerforelle, vor.